Basic Graphic Operating System
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Was ist das BGOS eigentlich? Oder vielmehr, was soll es einmal werden? BGOS das steht für Basic Graphic Operating System. Ein Betriebssystem, das sich von einem normalen Computernutzer über eine einfache grafische Oberfläche bedienen lässt. Zur Bedienung des BGOS hat sich nach einigen Experimenten bewährt, dass jede Funktion eine Nummer bekommt. Drück man die 1 startet z.B. die Dateisystemansicht. Drückt man die 2 bekommt man eine Übersicht der mitgelieferten Programme u.s.w. Das BGOS setzt ausschließlich standardisierte Hardwarekomponenten voraus. Es benötigt lediglich ein Floppydiskettenlaufwerk, eine MCGA Grafikkarte, einen Realmodeprozessor, 1MB Arbeitsspeicher und eine Tastatur. Dies sind alles Hardwarekomponenten, die in allen modernen Rechnern verbaut sind, bzw. eingebaut werden können und die sich unter Umständen auch in Geräten aus den 1980er Jahren finden. Im Gegensatz zu vielen anderen Betriebssystemen nutzt das BGOS als Speicher ausschließlich die Diskette. Das hat mehrere Vorteile. So kann man das BGOS etwa auch auf Geräten nutzen, deren Festplatte kaputt ist. Außerdem wird ein auf der Festplatte installiertes Betriebssystem nicht beeinflusst. Viele Softwareprogramme verlangen immer bessere Hardware. Das heißt konkret, möchte ich das neue Betriebssystem haben, brauche ich einen neuen Computer. Das entfällt beim BGOS. Das BGOS läuft auf jedem IBM kompatiblen Rechner. Und hier liegt auch der Sinn oder der Verwendungszweck des Systems. Findet man beispielsweise beim Aufräumen des Dachbodens oder Kellers einen alten längst vergessenen Computer so kann man das BGOS auf Diskette/CD/USB Stick ziehen und man kann wieder mit dem Rechner arbeiten ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, ob genügend Arbeitsspeicher vorhanden ist, oder die richtige Grafikkarte installiert ist, bzw. ohne kryptische Konsolenbefehle zu kennen. Bereits mit der aktuellen Version 6.0 des BGOS ist z.B. es möglich auf einem 90er Jahre Gerät (32MB RAM 133MHZ) eine Textdatei zu erstellen, diese mit dem BGOS auf einem modernen Rechner (2GB RAM 3,7GHZ Quadcore) weiterzubearbeiten und schließlich unter Windows 8 auf auszudrucken. Dieser Weg geht natürlich auch rückwärts. So kann man unter Windows 8 ein Programm für das BGOS entwickeln und dieses dann sowohl auf dem modernen als auch dem alten Gerät nutzen. Im Idealfall findet das alte Gerät eine neue Aufgabe und muss nicht im Abfall landen. Das ist das Ziel des BGOS.